„Ich bin dann mal off“
Diesen Satz habe ich
neulich auf der Titelseite einer Zeitschrift gelesen.
Anscheinend sind Sie,
liebe(r) BesucherIn unserer Hompage, gerade nicht „off“!
Oder vielleicht doch? Weil
Sie beim Surfen durch's Internet gut abschalten können?!
Vielleicht ist es gar
nicht so wichtig, was man tut; entscheidend ist, dass man einfach ab
und zu mal „off“ ist; abschalten, ausschalten, umschalten, um
mich zu erholen, neue Kraft zu tanken, auf andere Gedanken zu kommen.
Die Evangelien erzählen
ganz menschlich von einem Jesus, bei dem auch mal die Luft raus war
und er war dann auch mal „off“ - weg von der Bildfläche;
verborgen in einer Höhle z.B. am Ölberg; taucht er ab; schaltet er
ab; und geht er auf Empfang mit Gott, seinem Vater. Das hat ihm
offensichtlich gut getan: Wie verwandelt taucht er wieder auf und
seine Jünger - ganz beeindruckt - bitten ihn: Lehre uns beten wie du
betest.
Da schenkt er Ihnen und uns das „VATER UNSER“!
„Ich bin dann mal off“
- einfach mal abtauchen und mit neuer Kraft auftauchen:
Die für
viele beginnende Ferien - und Urlaubszeit ist dafür sicher eine gute
Gelegenheit. Ein „Vater unser“ bekommt man aber auch an einem
Arbeitstag so zwischendurch mal unter.
Eine gesegnete Zeit
wünscht Ihnen:
Pfarrer Gerd Greier